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Elektromobilität im Service: Warum Wirtschaftlichkeit neu gedacht werden muss

Elektromobilität im Service: Warum Wirtschaftlichkeit neu gedacht werden muss

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Inhalt

Die Elektromobilität ist nicht mehr Zukunft, sondern Gegenwart. Mit jedem Neuzulassungstrend wächst der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) in deutschen Werkstätten. Und damit verändert sich auch das Servicegeschäft grundlegend.

Die Anforderungen steigen, sowohl wirtschaftlich und technisch. Wer jetzt noch mit herkömmlichen Kalkulationsmodellen arbeitet, riskiert stille Verluste und eine wachsende Lücke zwischen Auslastung und Ergebnis.

Reparaturen am E-Fahrzeug: Komplexer, lohnlastiger, teurer

Reparaturen an E-Fahrzeugen unterscheiden sich fundamental vom klassischen Verbrenner-Service:

  1. Sie sind technisch anspruchsvoller, da Hochvolt-Komponenten, Batterieeinheiten und Softwarediagnosen im Fokus stehen.
  2. Sie erfordern spezialisiertes Fachpersonal mit HV-Zertifizierung.
  3. Sie verlangen neue Infrastruktur und spezielle Werkstattausrüstung.

Das Ergebnis: Die Arbeiten werden lohnlastiger und vielfach nicht mehr durch standardisierte Verrechnungssätze wirtschaftlich abbildbar.

Viele Betriebe passen deshalb ihre Verrechnungssätze für E-spezifische Leistungen differenziert an – insbesondere bei komplexen Arbeiten wie Batteriewechsel, Fehlerspeicheranalyse oder HV-Komponententausch.

Bedeutung für die betriebswirtschaftliche Steuerung

Die betriebswirtschaftliche Betrachtung des Werkstattbereichs wird durch die Transformation zur Elektromobilität deutlich herausfordernder. Denn:

  1. Werkstätten sind oft gut ausgelastet, aber das wirtschaftliche Ergebnis hält nicht Schritt.
  2. Grund dafür: Mit dem Elektroanteil sinken margenstarke Wartungs- und Teilumsätze.
  3. Gleichzeitig steigt der Anteil lohnintensiver Garantiearbeiten, die oft schlechter vergütet werden.
  4. Die Fixkosten für Personal, Energie, Miete und IT bleiben konstant.

Die Folge: Eine betriebswirtschaftliche Bewertung dieser Entwicklung ist notwendig, aber komplex und wird vielerorts zu pauschal vorgenommen.

Warum der KDP jetzt unverzichtbar ist

Um trotz wachsendem E-Anteil wirtschaftlich zu bleiben, benötigen Betriebe eine klar strukturierte Kalkulationsbasis. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Kostendeckungspunkt (KDP).

Der KDP zeigt auf, ab welchem verrechneten Stundensatz alle direkten und indirekten Kosten gedeckt werden. Gerade bei komplexen E-Arbeiten, die durch hohe Lohnanteile und verlängerte Diagnosezeiten geprägt sind, ist der KDP ein strategischer Kompass.

Sie wollen wissen, wie Sie Ihren KDP korrekt berechnen und welche Stellschrauben Sie zur Verbesserung Ihrer Werkstattwirtschaftlichkeit nutzen können?

Elektromobilität verändert das Ertragsmodell

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Hochlaufs sind keine Übergangserscheinung. Laut ZDK-Studie werden künftig über 90 % der Erlöse mit Elektromobilität in markengebundenen Werkstätten generiert.

Das heißt: Die Anpassung von Prozessen, Infrastruktur und Kalkulation ist kein Zukunftsthema, sondern akute unternehmerische Aufgabe.

Jetzt gilt es, Antworten zu finden auf Fragen wie:

  1. Welche Leistungen sind noch kostendeckend?
  2. Wie entwickeln sich Garantiearbeiten und HV-spezifische Tätigkeiten?
  3. Welche Verrechnungssätze sind betriebswirtschaftlich tragfähig?

Fazit

Die E-Mobilität bringt nicht nur neue Technik, sondern verändert auch das gesamte Ertragsmodell im Service. Auslastung allein reicht nicht mehr. Entscheidend ist, ob und wie rentabel diese Stunden abgerechnet werden.

Der KDP liefert die notwendige Grundlage, um diese Fragen valide zu beantworten.

Nur wer seine Kosten kennt, kann profitabel steuern. Wir von bekumoo zeigen Ihnen wie es geht.

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Wir begleiten Sie in regelmäßigen 1:1-Sessions dabei, Kennzahlen zu verstehen, Abweichungen zu analysieren und konkrete Maßnahmen umzusetzen.
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Unser Coaching basiert auf drei Grundprinzipien

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