Am 8. September 2026 war bekumoo mit Adrian Struhkamp, Thomas Kurrelmeyer und Emma Gloystein auf der Automechanika in Frankfurt vertreten. Am Rande der Messe nahm Thomas Kurrelmeyer an einer Fachrunde zur Zukunft des After-Sales teil, gemeinsam mit Vertretern der Wissenschaft und der Automobilwirtschaft.
Adrian Struhkamp, Thomas Kurrelmeyer, Emma Gloystein
Die Service-Absorption-Rate als Steuerungsgröße
Gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Reindl und Prof. Dr. Benedikt Maier vom Institut für Automobilwirtschaft (IfA) sowie Peter Plagens ordnete Thomas Kurrelmeyer ein, wohin Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Elektrifizierung das Geschäftsmodell der Autohäuser treiben. Sein Beitrag kam aus dem Maschinenraum des Autohauses: Die Umsatzrendite im Gesamtbetrieb ist von 3,2 Prozent im Jahr 2023 auf 1,2 Prozent im Jahr 2025 gesunken, getragen wird sie fast ausschließlich vom Service. Genau diese Sparte gerät durch die E-Mobilität unter Druck: Batterieelektrische Fahrzeuge machen bereits 29,3 Prozent der Neuzulassungen aus, im Bestand aber erst 4,1 Prozent, und der Serviceerlös pro Fahrzeug bricht mit dem Wegfall von Ölwechsel und Verschleißteilen deutlich ein. Werkstattsteuerung nach Bauchgefühl hat lange funktioniert, weil der After-Sales Fehler verzeihen konnte. Mit dem Hochlauf der E-Mobilität bricht genau der Ertrag weg, der das bisher ausgeglichen hat.
von links: Peter Plagens, Thomas Kurrelmeyer, Nirsin Haider, Eve Scheer, Prof. Dr. Stefan Reindl, Anastasia Zabelina, Stefan Schröder
Volle Hallen trotz verhaltener Stimmung
Wer in den vergangenen Wochen Presseberichte zur Branche verfolgt hat, konnte einer gewissen Untergangsstimmung kaum entgehen. Auf der Messe selbst war davon wenig zu spüren: volle Gänge, hohes Interesse und viele gut gelaunte Gespräche an den Ständen. Die offiziellen Zahlen der Automechanika 2026 bestätigen den Eindruck: rund 4.400 Aussteller aus über 80 Ländern, ein Plus von etwa 5 Prozent gegenüber der letzten Auflage, und das in einem wirtschaftlich eher zähen Umfeld.
Thomas Kurrelmeyer und Roland Hoier vom Autohaus KELLER GmbH
Was daraus folgt
Ungesteuert wird sich kaum ein Betrieb den Wegfall dieser Marge leisten können. Die Service-Absorption-Rate lag im ersten Halbjahr 2026 bei 113,2 Prozent, ein Anstieg gegenüber 106,4 Prozent im Vorjahr, getragen von Betrieben, die konsequent an Auslastung und Kostendeckung arbeiten. Wer seine Kennzahlen kennt und aktiv steuert, hat die besseren Voraussetzungen für die anstehende Verschiebung.
Ihr Ziel –unser Fokus
Wir begleiten Sie in regelmäßigen 1:1-Sessions dabei, Kennzahlen zu verstehen, Abweichungen zu analysieren und konkrete Maßnahmen umzusetzen. Ziel ist es, Ihre Führungskräfte spürbar zu entlasten und Ihren Betrieb faktenbasiert zu steuern – für nachhaltige Verbesserungen im Alltag.
Unser Coaching basiert auf drei Grundprinzipien
Entlastung: Strukturierte Kennzahlen-Analysen, die Zeit und Ressourcen sparen.
Analyse: Fundierte Abweichungsanalysen mit Blick auf Ursachen und Potenziale.
Handlung: Konkrete Handlungsempfehlungen zur Prozessoptimierung und Umsetzung im Alltag.
Warum Service.Coach?
Die Steuerung im Autohaus wird zunehmend komplex – und genau hier setzt bekumoo mit dem Service.Coach an. Unser Coaching unterstützt dabei, Zahlen in Handlungen zu übersetzen. Keine Theorie, keine PowerPoint-Schlachten, sondern echte Umsetzung.
Was uns auszeichnet:
Spezialisierung: Fokus auf Autohäuser und After Sales mit branchenspezifischem Know-how.
Kennzahlexperten: Analyse und Steuerung von Kennzahlen sind unser Alltag.
Partnerschaft: Persönlich, transparent und umsetzungsorientiert
Wie das Coaching abläuft
Das Coaching ist modular aufgebaut und richtet sich nach Ihrem individuellen Bedarf. Die Sessions finden in der Regel digital statt – per Microsoft Teams, persönlich und individuell.
Coach.Light – Einstieg ins Kennzahlen-Coaching
Monatliche Prüfung der Service-Kennzahlen
KPI-Vergleich (z. B. Ziel vs. Ist, Vorperiode vs. aktuell)